Concrete Jungle

Concrete Jungle ist eine Betonmanufaktur für Möbel, Wohnaccessoires und Schmuck. Das vorherrschende Bild von Beton ist immer noch von einem massiven, grauen und kalt wirkenden Werkstoff geprägt. Wir sind der Meinung, dies ist nur eine der vielen Facetten. Unser Ziel ist es, den Menschen die völlig andere, überraschende und filigrane Seite des Materials näher zu bringen. Beton ist vielseitig und die Möglichkeiten des Einsatzgebietes sind schier unbegrenzt.

Interview

1. Was ist deine tägliche Motivation?
Wenn du etwas tust, was du liebst, dann kannst du darin nur gut werden/sein. Weil du darin gut sein willst und es dir wichtig ist. Wichtig ist aber auch, etwas Eigenes für sich zu finden in dem man buchstäblich aufgeht. Wir lieben dabei die Vorstellung, jeden Tag etwas aus uns heraus zu erschaffen, was vorher noch nicht existiert hat. Vorher war es z.B. Sand, Kies, Wasser und eine Idee. Am Ende hält man etwas in den Händen, was von einem selbst kommt und ins Leben gerufen wurde. Man kann es ansehen, anhören, lesen oder fühlen. Man erfährt mehr über sich selbst und hinterlässt etwas in der Welt. Dabei kommt es nicht darauf an ob es ein Kunstwerk ist oder ein Buch oder eine Torte. Es zählt nicht das Ergebnis, sondern das Handeln an sich, der (beglückende) Prozess. Das, was man heutzutage als Flow bezeichnet. In dem man die Zeit vergisst, komplett in seiner Aufgabe versinkt und eins ist mit dem was man tut.

2. Kannst du von deinem StartUp leben?
Ja.

3. Was hast du dir von deinem ersten selbst verdienten Geld gegönnt?
Wir waren gemeinsam nach unserem ersten und erfolgreichen Auftritt auf einem Designmarkt in unserem Lieblingsrestaurant essen. Wir hatten einige Gin Tonics und einen tollen, fröhlichen Abend mit einem beflügelnden, positiven Gefühl im Bauch.

4. Was war bisher deine größte Niederlage?
Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Niederlagen und auch Fehler keine sind, solange man daraus gelernt hat. Außerdem bewerten wir uns nie danach, was passiert ist, sondern wie wir damit umgehen. Denn, wenn das Leben dir einen Kaktus schenkt, heißt das nicht, dass du darauf sitzen musst. Unsere größte Hürde ist jedoch, dass wir immer wieder unser kreatives Potenzial und einige Angebote nicht voll ausschöpfen können, da wir uns komplett selbst finanzieren (ohne Kredite oder Investoren). Das wirkt oft wie eine Bremse, dabei würde unsere Motivation schon längst das Gaspedal voll durchtreten. Wenn es nach uns ginge, hätten wir schon längst viel aufregendere Projekte und aufwendigere Produkte in Angriff genommen.

5. Was ist dein absolutes lieblings StartUp?
Wir verfolgen momentan die Laufbahn einiger Startups, wie z.B. das Frankfurter Brett, HelloFresh oder Frizle. Auf eins festlegen fällt da schwer. Generell interessieren wir uns aber natürlich vorrangig für regionale Startups und was sich so in Frankfurt und Umgebung tut.

Unsere High- Five Fragen wurden beantwortet von:
Madlen Thorwarth, Co-Founder

Das sind wir!

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