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Wann wird die Uhr umgestellt - Zeitumstellung 2026
22.1.2026
Wann wird die Uhr umgestellt? In Deutschland wird die Uhr zweimal im Jahr umgestellt. Das passiert jeweils im Frühjahr und Herbst. Im Frühjahr wechseln wir von der mitteleuropäischen Zeit (MEZ), oft auch Winterzeit genannt, auf die Sommerzeit (MESZ).
Im Herbst geht es wieder zurück zur Normalzeit. Diese Umstellung beeinflusst nicht nur unsere Tagesplanung, sondern auch unseren Schlafrhythmus und unsere innere Uhr.
Wann wird die Uhr umgestellt?
Für das Jahr 2026 stehen die Termine bereits fest:
Sonntag, 29. März 2026: Die Uhr wird von MEZ/Winterzeit auf Sommerzeit vorgestellt. Um 02:00 Uhr wird die Uhr auf 03:00 Uhr gestellt. Du „verlierst“ also eine Stunde Schlaf in dieser Nacht. Morgens ist es zunächst länger dunkel, dafür bleibt es abends länger hell.
Sonntag, 25. Oktober 2026: Die Uhr wird wieder von Sommerzeit auf MEZ/Winterzeit zurückgestellt. Um 03:00 Uhr geht es auf 02:00 Uhr zurück. Du bekommst diese Stunde zurück. Morgens wird es früher hell, abends dafür schneller dunkel.
Sommerzeit beginnt und Winterzeit endet
Die Sommerzeit beginnt immer am letzten Sonntag im März um 2:00 Uhr morgens. Die Winterzeit startet am letzten Sonntag im Oktober um 3:00 Uhr. Damit ändert sich unser Tagesablauf zweimal jährlich spürbar.
Was bewirkt die Zeitumstellung für deine Gesundheit?
Viele Menschen spüren die Umstellung besonders auf die Sommerzeit stärker, da ihnen eine Stunde Schlaf „genommen“ wird. Dein biologischer Rhythmus wird kurzfristig durcheinandergebracht. Besonders morgens fällt das Aufstehen schwerer, während abends das Einschlafen oft verzögert wird.
Die Umstellung auf die Winterzeit ist dagegen leichter, weil du die verlorene Stunde wieder zurückgewinnst. Du kannst länger schlafen und der Körper hat es einfacher, sich anzupassen.
Wie erkennst Du, ob die Umstellung auf Sommer- oder Winterzeit schwerer fällt?
Bei der Umstellung auf Sommerzeit musst du eine Stunde früher aufstehen. Dein Körper empfindet das häufig als Stress, weil der Schlafrhythmus verschoben wird. Bei der Umstellung auf Winterzeit gewinnst du die Stunde zurück, was die Anpassung leichter macht.
Studien zeigen, dass die meisten Menschen nach der Sommerzeitumstellung unausgeschlafen sind und einige Tage benötigen, bis sich der Rhythmus normalisiert.
Vor oder zurück? Eine einfache Eselsbrücke
Viele fragen sich: Vor oder zurück? Im März wird die Uhr vorgestellt, im Oktober zurückgestellt. Eine einfache Eselsbrücke lautet: „Im Sommer stellst du die Gartenmöbel vor die Tür, im Winter zurück in den Schuppen.“
Alternativ kannst du dich auf moderne Technik verlassen: Funkuhren und Smartphones stellen die Zeit automatisch um, synchronisiert mit der Atomuhr der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.
Zeitumstellung 2026 – Folgen für deinen Alltag
Die Zeitumstellung kann Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit oder sogar depressive Verstimmungen auslösen. Laut einer Befragung der DAK im März 2024 gaben 79 Prozent der Befragten Müdigkeit nach der Umstellung auf Sommerzeit an.
63 Prozent berichteten von Schlafstörungen, 39 Prozent von schlechterer Konzentration, 32 Prozent von Gereiztheit und 10 Prozent von depressiver Verstimmung. Für Berufstätige kann es sogar dazu führen, dass man zu spät zur Arbeit kommt.
Zeitumstellung und innere Uhr
Die innere Uhr reagiert empfindlich auf den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit. Dein Körper orientiert sich am Sonnenlicht, an festen Schlafzeiten und an deinem Tagesablauf. Die Zeitumstellung bringt diese Rhythmik kurzfristig durcheinander.
Vor allem die Umstellung auf Sommerzeit wirkt wie ein kleiner Jetlag. Die Anpassung dauert in der Regel einige Tage, manchmal sogar bis zu einer Woche. Wer auf seine Schlafhygiene achtet, genügend Tageslicht bekommt und den Rhythmus langsam anpasst, hat es leichter.
Warum gibt es die Zeitumstellung noch?
Eigentlich sollte die Zeitumstellung laut EU-Beschluss 2021 abgeschafft werden. Bei einer europaweiten Umfrage 2018 stimmte die Mehrheit der Bürger dafür. Dennoch ist die Uhrumstellung bisher nicht vollständig umgesetzt.
Gründe sind unter anderem politische Uneinigkeit und unterschiedliche Interessen zwischen Ländern, die sich noch auf eine gemeinsame Zeitregelung einigen müssen.
Tipps, um die Umstellung zu erleichtern
Damit du die Zeitumstellung 2026 gut überstehst, kannst du ein paar Tricks anwenden:
• Passe deine Schlafenszeiten schon ein paar Tage vorher schrittweise an.
• Achte auf ausreichendes Tageslicht, besonders morgens nach der Sommerzeitumstellung.
• Vermeide Koffein oder Alkohol kurz vor dem Schlafengehen.
• Plane deine wichtigsten Aufgaben nicht direkt nach der Umstellung, um Fehler oder Unkonzentriertheit zu vermeiden.
Zusammenfassung – Wann wird die Uhr umgestellt?
Die zentrale Frage „wann wird die Uhr umgestellt?“ lässt sich für 2026 klar beantworten:
• Sommerzeit beginnt am 29. März 2026, die Uhr wird eine Stunde vorgestellt.
• Winterzeit beginnt am 25. Oktober 2026, die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt.
Die Umstellung beeinflusst deinen Schlaf, deinen Alltag und deine innere Uhr. Mit einigen einfachen Anpassungen kannst du die Zeitumstellung jedoch gut überstehen.
Fazit
Die Zeitumstellung 2026 steht fest und ist für jeden spürbar. Wer weiß, wann die Uhr umgestellt wird, kann besser planen und vorbereitet sein. Achte auf genügend Schlaf, passe deine Tagesroutine an und nutze die Eselsbrücken, um nicht durcheinander zu kommen.
Die Sommerzeit bringt mehr Licht am Abend, die Winterzeit mehr Licht am Morgen. Beide Anpassungen brauchen ein wenig Eingewöhnung, doch mit der richtigen Strategie kannst du die Veränderungen problemlos meistern.
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