Startseite |Magazin | Chemiepark GENDORF öffnet sich für Deeptech-Startups
Chemiepark GENDORF öffnet sich für Deeptech-Startups
6.5.2026
Chemiepark GENDORF öffnet sich für Deeptech-Startups – und das in einem bisher ungekannten Ausmaß: Mit dieser strategischen Neuausrichtung will InfraServ Gendorf den traditionsreichen Industriestandort im bayerischen Burgkirchen in einen wesentlichen Knotenpunkt für zukunftsweisende Technologien verwandeln. Dabei bleibt die industrielle Basis erhalten, doch in der DNA des Areals entstehen die besten Bedingungen für die nächste Generation von Hightech-Unternehmen.
Viel Aufmerksamkeit, politische Rückendeckung und die ersten hochkarätigen Startup-Projekte zeigen, dass hier tatsächlich eine Tech-Revolution im Süden der Republik anläuft.
Der Wandel im Chemiepark GENDORF: Von Industrietradition zum Deeptech-Hub
Stell Dir vor, ein Standort mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Prozess- und Chemietechnik lässt die Tore ganz weit auf für junge Unternehmen, die mit neuartigen Lösungen die Industrie revolutionieren wollen: Genau das geschieht nun im GENDORF Chemiepark. InfraServ Gendorf – Betreiber des Areals – verfolgt eine klare Strategie, die industrielle Infrastruktur und das Knowhow mit dem Innovationspotenzial von Deeptech-Startups zu verknüpfen.
Das Ziel: Die lange bewährte industrielle Basis bleibt erhalten, doch gleichzeitig rückt das Home of Bavarian Deeptech ins Zentrum. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont schon beim Startschuss die Bedeutung eben dieser Verbindung – einerseits die solide industrielle Basis, andererseits die Innovationskraft und Agilität junger Unternehmen. Es ist ein ambitioniertes Projekt, das den Standort Gendorf zum Treiber der Transformation im deutschen Süden machen soll.
Fokus auf industrielle Skalierung: Die größte Hürde für Deeptech-Startups
Für viele Deeptech-Startups beginnt die eigentliche Herausforderung erst dann, wenn sie ihre ersten Entwicklungen abgeschlossen haben. Sicher, Prototypen entstehen im Labor, aber sobald es darum geht, in den industriellen Maßstab zu skalieren, geraten junge Unternehmen regelmäßig an ihre Grenzen. Hier setzen die neuen Angebote im Chemiepark GENDORF an.
Du bekommst Unterstützung nicht nur bei der technischen Umsetzung, sondern kannst auf spezialisierte Infrastruktur zugreifen: Gas-, Wasser- oder Dampfversorgung stehen ebenso bereit wie CO?-Anschlüsse – alles, was für komplexe Produktionsprozesse benötigt wird. Parallel dazu bietet InfraServ Gendorf mehr als 250 Dienstleistungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette an. So wird aus einer smarten Idee im Labor ein reales Produkt, das in großer Stückzahl gefertigt werden kann.
Base ONE: Das Herzstück für Pioniere und Scaling-Champions
Das sogenannte Startup-Launchpad wird zum Zentrum des Innovationsschubs im Chemiepark. Mit Base ONE entsteht eine rund 3.500 Quadratmeter große Fläche speziell für Pilotanlagen. Dort ziehst Du als Startup mit Deiner Technologie ein und kannst zeitnah mit der Skalierung und der Produktion unter nahezu industriellen Bedingungen starten.
Besonders wichtig ist, dass diese Infrastruktur von Anfang an auf den schnellen, sicheren und flexiblen Betrieb von Pilotprojekten zugeschnitten wurde. Ergänzt wird das Ganze durch ein neues Büro- und Kollaborationsgebäude mit 300 Quadratmetern – ein Ort, an dem Kreativität, Entwicklung und industrietaugliche Produktion nahtlos zusammenkommen.
Deeptech-Startups am Start: tozero, PRUVIA und CAPHENIA als Vorreiter
Die ersten Startups, die den Sprung in den Chemiepark GENDORF wagen, bringen bereits große Ambitionen und Erfahrung mit. Münchens tozero plant, die industrielle Recyclinglösung für Lithium-Ionen-Batterien im industriellen Maßstab zu realisieren. PRUVIA aus Fürth wiederum setzt auf thermochemisches Recycling: Eine großskalige Anlage wird derzeit vorbereitet, um die Kreislaufwirtschaft entscheidend voranzutreiben.
Auch CAPHENIA, ein Anbieter von Technologien zur Herstellung von Synthesegas für nachhaltige Kraftstoffe, prüft den Standort für eine große Produktionsanlage im Rahmen des Projekts BAYSAF. Für all diese jungen Unternehmen steht Gendorf nicht nur als logistischer Knotenpunkt offen, sondern als aktiver Partner, der den Einstieg in industrielle Maßstäbe erleichtert.
Von der Pilotphase zur Produktion: Wieso Gendorf die perfekte Bühne bietet
Die Gründe, weshalb ausgerechnet der GENDORF Chemiepark zur ersten Adresse für Deeptech-Scaleups in Bayern wird, sind augenscheinlich. Es ist das Zusammenspiel aus permanent verfügbarer Infrastruktur, Expertise in der Industrie und der Möglichkeit, von einer etablierten Wertschöpfungskette zu profitieren.
Du bekommst Zugang zu Safety-Services, Engineering-Support, ganzheitlicher Logistik und regulatorischer Beratung. Damit werden Projekte so aufgestellt, dass selbst ambitionierte Roll-outs oder Hochskalierungen ohne monatelange Verzögerungen machbar sind. Die bestehenden Unternehmen, aber auch die Betreiber selbst, profitieren wiederum von Ideen und Technologien, die den gesamten Standort kontinuierlich weiterentwickeln und nachhaltiger machen.
Politische Unterstützung und industrielle Erfahrung als Rückenwind
Dass das Engagement im Chemiepark GENDORF kein kurzfristiger Trend ist, unterstreicht die Unterstützung aus der Politik. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger stellt sich offen hinter das Projekt und erkennt Gendorf als ein Schlüsselinstrument für den Wandel der Industrie in eine nachhaltigere, technologiegetriebene Zukunft.
InfraServ Gendorf bringt wiederum jahrzehntelange Erfahrung im Betrieb komplexer, sicherheitskritischer Chemieanlagen ins Spiel. Diese Verbindung – der erfahrene Industriepartner an der Seite von agilen Deeptech-Startups – schafft neue Chancen, die zuvor kaum realisierbar schienen. Startups profitieren nicht nur von der Infrastruktur, sondern auch vom Netzwerk der etablierten Chemie- und Prozessindustrie.
Neue Ansiedlungen und langfristige Strategie
Schon jetzt ist das Interesse groß: Nach tozero, PRUVIA und CAPHENIA stehen weitere Unternehmen in den Startlöchern. Die Entscheidung für Gendorf als Standort fällt regelmäßig nach umfangreichen Auswahlprozessen – vor allem die Infrastruktur und die gezielte Ausrichtung auf Zukunftstechnologien überzeugen dabei gegenüber anderen Chemieparks in Europa.
Die Vision hinter dem “Home of Bavarian Deeptech” ist auf Jahre angelegt: Der GENDORF Chemiepark will sich in den kommenden Jahren als international sichtbarer Deeptech-Hub etablieren. Du hast die Chance, Teil dieser Bewegung zu werden – egal ob mit einer neuen Batterietechnologie, nachhaltigen Rohstoffen, grüner Chemie, Smart Manufacturing oder KI-getriebenen Prozessoptimierungen.
Services, Community und Netzwerk: Was der Chemiepark noch alles bietet
In Gendorf bekommst Du mehr als Hallenfläche oder Labore: Es erwartet Dich ein komplettes Service-Ökosystem. Von Engineering, Safety-Checks über Logistik bis hin zu administrativer Unterstützung – alle Dienstleistungen, die Du für Deinen Markteintritt brauchst, stehen bereit. Außerdem profitierst Du von direktem Zugang zu erfahrenen Industriepartnern und kannst in eine Community internationaler Spezialisten und Innovatoren eintreten.
Gemeinsame Programme, Austauschformate und Events im Startup-Launchpad fördern gegenseitiges Lernen und beschleunigen die Entwicklung. Letztlich geht es um eine neue Kultur im Chemiepark, in der Startups explorieren, experimentieren und skalieren können, statt sich mit Bürokratie und unüberwindbaren Hürden aufzuhalten.
Fazit: Deine Chance auf die industrielle Zukunft entsteht in Gendorf
Mit der Öffnung für Deeptech-Startups setzt der Chemiepark GENDORF ein eindeutiges Zeichen für den Wirtschaftsstandort Bayern und ganz Deutschland. Hier kannst Du Dein Unternehmen nicht nur weiterentwickeln, sondern aktiv an der Transformation einer ganzen Branche mitarbeiten. Dank der neuen Infrastruktur, umfassender Services, politischer Unterstützung und dem riesigen industriellen Netzwerk liegt die Eintrittsschwelle so niedrig wie nie zuvor – und die Perspektiven auf nachhaltigen Erfolg waren selten größer.
Die Kombination aus Erfahrung, Innovationsgeist und Fokus auf echte industrielle Skalierung macht Gendorf zum führenden Modell für den Deeptech-Wandel. Jetzt ist die beste Zeit, Teil dieser Bewegung zu werden und Deine Technologie auf das nächste, industrielle Level zu heben.
Könnte dich auch interessieren