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Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025 – nur einer hat es selbst geschafft
6.5.2026
Die 10 jüngsten Milliardäre der Welt 2025 sind wohl ein beeindruckender Spiegel ihrer Zeit – und zeigen dir, wie eng Erbe, Unternehmergeist und digitale Innovation heute miteinander verwoben sind. Das aktuelle Forbes-Ranking gibt dir einen spannenden Einblick in die Geschichten, die hinter den astronomischen Vermögen der neuen Generation stehen. Was dich überraschen dürfte: Von den zehn jüngsten Milliardären weltweit hat nur einer den Sprung in die Liga der Superreichen aus eigener Kraft gemeistert.
Hier erfährst du, wer diese außergewöhnlichen Persönlichkeiten sind, was ihre Wege geprägt hat – und warum Vermögen allein nicht über Erfolg entscheidet.
Warum das Erbe dominiert – und Selfmade-Stars Seltenheit sind
Wenn du einen Blick auf die höchsten Positionen der Forbes-Liste wirfst, wirst du schnell feststellen: Das Milliardärs-Erbe bleibt in der Hand von Traditionsfamilien – doch der Traum vom Selfmade-Reichtum lebt weiter. Besonders unter 30 Jahren ist unternehmerischer Aufstieg noch immer eher die Ausnahme als die Regel. Viele der platzierten Jung-Milliardäre profitieren in erster Linie vom Generationenwechsel in den großen Familienkonzernen. Firmenanteile werden übertragen, Vermögen weitergegeben und damit wird ein finanzielles Fundament gelegt, um das fremde Altersgenossen nur träumen können.
Anders sieht es bei den wenigen Ausnahmen aus, die ihren Reichtum durch Ideen, Risikobereitschaft und Durchhaltevermögen selbst aufgebaut haben. Ein genauerer Blick auf die zehn reichsten jungen Menschen von 2025 offenbart, welchen Unterschied Vision, Disziplin und der Mut zum Unternehmertum heute machen.
Von Baumbach, Del Vecchio, Andresen: Vermögen durch Familientradition
In Europas Großfamilien wird Reichtum zur Verpflichtung. Die Namen, die du in diesem Ranking findest, stehen für Tradition und Verantwortung weit über ein einzelnes Leben hinaus. Johannes von Baumbach, mit 19 Jahren der jüngste Milliardär der Welt, stammt aus der Erb-Dynastie von Boehringer Ingelheim. Das Unternehmen, gegründet 1885, wird heute in vierter Generation weitergegeben – und die Nachkommen treten damit ein schweres Erbe an. Zusammen mit seinen Geschwistern bündeln sie einen Milliardenanteil am Pharmaimperium. Auch Franz von Baumbach, erst 23 Jahre alt, zählt zu diesem exklusiven Kreis.
Bei Clemente Del Vecchio setzt sich die Tradition in Italien fort. Der heute 19-jährige besitz Anteile am Optik-Giganten Luxottica, dessen Produkte von Ray-Ban bis Oakley reichen. Der Familienvater und Gründer verstarb, doch sein Sohn avancierte durch die Erbschaft rasch zum jüngsten italienischen Milliardär.
Weiter nördlich teilen sich Alexandra und Katharina Andresen die Unternehmensanteile am skandinavischen Investor Ferd. Mit Anfang bis Ende Zwanzig sind beide Frauen Vorzeigebeispiele für erfolgreichen, aber geerbten Reichtum. Sie bringen ihre eigene Handschrift in das Familiengeschäft ein, engagieren sich für junge Gründer und setzen auf nachhaltige Investments. Doch das finanzielle Fundament stammt klar aus der Hand der Eltern.
Kanada und Medienmacht: Sherry Brydson
Auch außerhalb Europas ist Vererbung ein bewährtes Modell. Sherry Brydson gehört zur kanadischen Thomson-Dynastie. Mit 26 Jahren hält sie Anteile am weltweiten Mediengiganten Thomson Reuters. Damit ist sie nicht nur eine der jüngsten milliardenschweren Frauen der Welt, sondern auch eine einflussreiche Stimme im globalen Medienmarkt. Parallel zu ihrem Engagement im Familienunternehmen investiert sie gezielt in nachhaltige Fonds – ein Zeichen, dass auch Erbinnen abseits des Firmensitzes Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen.
Der jüngste Selfmade-Milliardär: Shayne Coplan & die Macht der Blockchain
Mit Shayne Coplan stehst du vor einem Ausnahmetalent, das die Finanzwelt auf eigene Faust revolutioniert hat. Coplan ist der Gründer von Polymarket, einer Blockchain-basierten Plattform, die sich seit 2020 zur weltweit größten Börse für Prognosen entwickelt hat. Er begann sein Abenteuer mit 21 Jahren – und praktisch ohne Startkapital. Was ihn unterscheidet? Die Fähigkeit, Chancen früh zu erkennen, Risiken einzugehen und aus Rückschlägen zu lernen.
Polymarket ermöglicht Usern, auf reale Weltereignisse zu wetten – von politischen Ereignissen bis hin zu Tech-Trends. Der Markt wird mit Transparenz und Dezentralisierung auf eine ganz neue Ebene gehoben. Eine entscheidende Milliarden-Investition der Intercontinental Exchange (ICE) katapultierte das Unternehmen und seinen jungen Gründer in den Milliardärs-Olymp. Coplans Geschichte zeigt dir: Unternehmergeist, gepaart mit dem richtigen emotionalen Timing, kann auch unter widrigsten Umständen Großes hervorbringen.
Coplan selbst sagt: „Kühne Ideen sind überall – verborgen in aller Öffentlichkeit. Es braucht nur jemanden, der verrückt genug ist, sein Leben dafür einzusetzen, sie Wirklichkeit werden zu lassen. Das ist Unternehmertum: Dinge ins Dasein zu zwingen.“ Sein Weg beweist, dass beim Wettlauf um Innovation, Disruption und neue Geschäftsmodelle Altersgrenzen keine Rolle spielen müssen – solange der Mut zur Vision vorhanden ist. Für Coplan ist klar: „Das Beste kommt erst noch.“
Was treibt Tech-Selfmade-Stars wie Lucy Guo und Ryan Breslow an?
Nicht ganz ohne fremde Hilfe, aber doch weitgehend unabhängig vom klassischen Familiendynastie-Modell sind Lucy Guo und Ryan Breslow zu ihrem Reichtum gekommen. Lucy Guo, heute 30 Jahre alt, schuf mit Scale AI einen der wichtigsten Bausteine für die moderne KI-Revolution. Auf ihrer Plattform bringen Unternehmen die benötigten Daten in Form und werden fit für maschinelles Lernen. Die Innovationskraft von Scale AI zieht seit Jahren Investoren-Geld aus aller Welt an – und hat Guo zu einer der einflussreichsten Tech-Selfmade-Milliardärinnen gemacht. Sie nutzt ihr Netzwerk gezielt, um selbst in vielversprechende Deep-Tech-Start-ups im Silicon Valley zu investieren und jungen Talenten unter die Arme zu greifen.
Ryan Breslow dagegen revolutionierte mit Bolt den Onlinehandel. Seine One-Click-Checkout-Technologie machte komplexe Einkaufsvorgänge für Endkunden so einfach wie nie. Trotz vieler Höhen und Tiefen schaffte er es, sich unter den jüngsten Tech-Milliardären zu etablieren und ist heute ein Paradebeispiel für Ausdauer und unternehmerischen Mut. Beide zeigen, dass du abseits von Konzernen als Einzelner Großes bewirken und Märkte dauerhaft verändern kannst.
Von Taschen-Start-ups bis Impact Investing: Unternehmergeist als Vermächtnis
Bemerkenswert ist auch, wie viele der jüngsten Milliardäre nicht bloß auf dem Erbe ihrer Familien sitzen, sondern versuchen, neue Akzente zu setzen. Katharina von Baumbach beispielsweise ist zwar Teil des Boehringer-Imperiums, doch sie hat mit KB Bags ein eigenes Unternehmen gegründet. Ihre Designer-Handtaschen aus italienischer Produktion sind in München längst ein Symbol für exklusives Unternehmertum geworden. Ähnlich engagiert sich Katharina Andresen mit Impact Investing für soziale und ökologische Start-ups in Skandinavien. Diese neue Generation erfindet das klassische Erbe neu und verbindet Tradition mit Innovation.
Die Bedeutung von Innovation und Netzwerken – nicht nur im Tech-Sektor
Was sagen dir diese Geschichten? Die letzten Jahre haben verdeutlicht: Wer ganz nach oben will, benötigt entweder das passende familiäre Umfeld oder eine außergewöhnliche Idee, die zum richtigen Zeitpunkt auf fruchtbaren Boden fällt. Netzwerke, Zugang zu Kapital und ein Verständnis für die Mechanismen der globalen Wirtschaft sind heute wichtiger denn je. Doch nach wie vor gilt: Wer von ganz unten kommt, muss umso härter für Sichtbarkeit, Investitionen und Akzeptanz kämpfen.
Dass Innovationen weiterhin Chancen bietet, beweist nicht nur der Durchbruch von Shayne Coplan, sondern auch der Erfolg von Lucy Guo. In einer Welt, in der Digitalisierung, KI und Dezentralisierung immer schneller voranschreiten, eröffnen sich jungen Gründern immer neue Möglichkeiten. Doch der Sprung zu dauerhaftem Wohlstand bleibt eine Herausforderung, die neben Intelligenz und Risikobereitschaft viel Stehvermögen verlangt.
Start-ups, Mut und Unternehmergeist: Was du von der neuen Milliardärsgeneration lernen kannst
Die Zahl der Neugründungen wächst gerade in Europa deutlich. Das zeigt: Unternehmergeist ist keine Nische mehr, sondern treibt ganze Generationen an. Setzt du auf disruptive, digitale Geschäftsmodelle, kannst du selbst Teil einer neuen Innovationswelle werden – auch fernab der großen Konzernzentralen. Klar bleibt aber: Die absolute Ausnahme bleiben Visionäre wie Shayne Coplan, die ohne besonderen finanziellen Rückenwind ihr eigenes Milliardenunternehmen erschaffen.
Was du daraus mitnehmen kannst: Lass dich nicht abschrecken von scheinbar eingeschränkten Chancen. Vieles hängt von deiner Disziplin, deiner Weitsicht und deinem Willen ab, Probleme aus einer unkonventionellen Perspektive anzugehen. Der Weg nach oben ist hart – doch nie waren die Startbedingungen für kreative Köpfe so global, so vernetzt und so voller Möglichkeiten wie heute.
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