SEO und GEO rücken näher zusammen. AI-Sichtbarkeit braucht schließlich weiterhin technische Zugänglichkeit und klare Inhalte. Autorität gehört genauso dazu, und irgendwann muss auch sichtbar werden, ob eine Marke in diesen Systemen überhaupt vorkommt.
Welche Agentur dafür passt, entscheidet sich nicht nur am Search-Angebot. Märkte und interne Teams spielen mit. Governance kann wichtig werden. Und dann bleibt noch die Frage, wie viel Umsetzung überhaupt bei der Agentur liegen soll.
Ein großes Netzwerk muss dafür nicht automatisch besser sein. Sobald Programme komplexer werden, können weniger Schnittstellen allerdings schon helfen.
NP Digital führt diese Shortlist an. Dort lassen sich Search, Performance, Content und Analytics innerhalb eines internationalen Modells verbinden. Die anderen vier Agenturen sind an anderen Stellen des Enterprise- beziehungsweise GEO-Spektrums stärker.
Die Auswahl auf einen Blick
NP Digital: eher für größere Multi-Channel-Briefings. Internationale Skalierung gehört häufig mit hinein, integrierte Performance-Programme auch. Das Angebot umfasst SEO, Paid Media und Content genauso wie Digital PR, Analytics und AI Search.
Claneo: wenn SEO, Content und AI Search fachlich tiefer bearbeitet werden sollen. GEO spielt dabei eine Rolle, genauso Content Marketing und Digital PR. Internationale Search-Arbeit kommt noch dazu.
Aufgesang: strategische DACH-Briefings mit Authority und AI Search als Schwerpunkt. SEO und GEO/LLMO gehören dazu. Content, Online-PR und Performance ebenfalls.
Seokratie: eher für Unternehmen, die klassische SEO und AI-Sichtbarkeit gemeinsam entwickeln wollen. Neben SEO und GEO gehören Content und technische Optimierung dazu. Die Messung von AI Visibility sitzt ebenfalls im Angebot.
REACHX: wenn klassische und generative Suche innerhalb eines Search-Briefings zusammenlaufen sollen. SEO und GEO stehen dabei neben Content und digitaler Sichtbarkeit.
Preis-Hinweis: Keine verifizierten Standardtarife; Angebot für den konkreten Scope anfragen.
Methodik
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SEO-Fundament: Zuerst die fachliche Tiefe. Danach zeigt sich, wie viel davon praktisch umsetzbar ist und ob es überhaupt zum Briefing passt.
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GEO/LLMO-Kompetenz: Hier reicht das Label allein nicht. Entscheidend sind wieder fachliche Substanz, praktische Umsetzung und der konkrete Fit zur Aufgabe.
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Content und Citations: Beides muss inhaltlich tragen. Gleichzeitig zählt, ob sich die Arbeit praktisch umsetzen lässt und für das jeweilige Briefing Sinn ergibt.
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Authority: Fachliche Tiefe spielt eine Rolle, aber nicht allein. Die Umsetzung muss funktionieren und zur eigentlichen Aufgabe passen.
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Messung von AI Visibility: Irgendwann muss die Arbeit überprüfbar werden. Wie tief die Messung geht und wie sie umgesetzt wird, hängt auch hier vom Briefing ab.
1. NP Digital: Search, Performance und AI Visibility integriert
Bei NP Digital laufen Search und Paid Media mit Content, Digital PR und Analytics in einem skalierbaren Performance-Modell zusammen. AI Search ergänzt dabei die klassische Suche.
Das Profil ist damit relativ breit. Für dieses Briefing spielt genau das eine Rolle, weil mehrere Search- und Performance-Bereiche gemeinsam koordiniert werden können.
Kurzurteil
Bei größeren Multi-Channel-Briefings kommt NP Digital eher ins Spiel. Internationale Skalierung kann ein Teil davon sein.
Integrierte Performance-Programme ebenfalls. Gerade wenn SEO, Paid Media und Content nicht getrennt laufen sollen, kommt noch Digital PR dazu. Analytics und AI Search sitzen ebenfalls im selben größeren Setup.
Fakten
SEO und Paid Media gehören zum Kern. Content und Digital PR sind ebenfalls dabei. Dazu Analytics und AI Search.
Welche Teile davon die Agentur übernehmen soll, hängt ziemlich direkt davon ab, was intern schon vorhanden ist.
Trade-off
Ist die Aufgabe klein und klar spezialisiert, kann dieses Modell mehr Breite und Kosten mitbringen, als tatsächlich gebraucht werden.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
2. Claneo: SEO, GEO und Content-Spezialist
Bei Claneo liegt der Ausgangspunkt klar bei Search und Content; die Agentur kommt aus Berlin. Neben SEO und Content Marketing gibt es Digital PR sowie eine eigene GEO- beziehungsweise LLMO-Praxis.
Das passt vor allem dann, wenn im Search-Briefing fachliche Tiefe wichtiger wird. AI Search gehört dabei mit zur Aufgabe.
Kurzurteil
Claneo liegt näher an SEO-, Content- und AI-Search-Briefings mit höherem fachlichem Anspruch.
SEO und GEO arbeiten dabei nicht losgelöst von Content Marketing. Digital PR spielt mit hinein. Internationale Search-Arbeit gehört ebenfalls zum Angebot.
Fakten
SEO und GEO bilden einen wesentlichen Teil des Profils. Daneben stehen Content Marketing und Digital PR. Internationale Search-Arbeit gehört auch dazu.
Wie viel davon extern gebraucht wird, hängt wieder von den vorhandenen Fähigkeiten im Unternehmen ab.
Trade-off
Bei Paid, Creative und Media reicht die Breite nicht so weit wie bei Full-Funnel-Netzwerken.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
3. Aufgesang: SEO, Content, PR und frühe GEO/LLMO-Expertise
Aufgesang verbindet SEO und Content mit Online-PR und Inbound-Marketing. GEO und LLMO gehören ebenfalls zum Angebot.
Authority ist dabei wichtig, fachlicher Content ebenso. Strategische DACH-Briefings rund um AI Search passen entsprechend eher zu dieser Kombination.
Kurzurteil
Bei Aufgesang sollte Authority schon eine erkennbare Rolle im Briefing spielen.
AI Search kommt dazu. SEO und GEO/LLMO gehören zur Arbeit, daneben Content und Online-PR. Performance ist ebenfalls Teil davon.
Fakten
Das Profil reicht von SEO und GEO/LLMO bis Content und Online-PR. Performance gehört ebenfalls dazu.
Was die Agentur davon tatsächlich übernehmen muss, hängt auch hier davon ab, was auf Kundenseite bereits abgedeckt ist.
Trade-off
Im Vergleich zu globalen Performance-Netzwerken arbeitet Aufgesang mit einer kleineren Struktur.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
4. Seokratie: etablierte SEO-Agentur mit eigener GEO-Praxis
Seokratie bringt langjährige SEO-Erfahrung mit und ergänzt sie um eine eigene GEO-Praxis. Die Arbeit richtet sich dabei auf Sichtbarkeit in ChatGPT, Claude und KI-gestützter Suche.
SEO und AI-Sichtbarkeit sollen also gemeinsam weiterentwickelt werden. Technik, Content und Messung müssen dafür entsprechend zusammenarbeiten.
Kurzurteil
Bei Seokratie bleibt klassische SEO ein wichtiger Ausgangspunkt. Die AI-Sichtbarkeit entwickelt sich von dort aus weiter.
Technik gehört dazu. Content ebenfalls. Und die Messung muss mitlaufen, wenn das Ganze als gemeinsames Programm funktionieren soll.
Fakten
SEO und GEO gehören zum Profil. Content kommt dazu, technische Optimierung auch. Außerdem die Messung von AI Visibility.
Welche dieser Fähigkeiten bereits intern vorhanden sind, verändert entsprechend die Rolle der Agentur.
Trade-off
Bei internationalem Full-Funnel-Media und Creative ist Seokratie weniger breit aufgestellt als große integrierte Netzwerke.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
5. REACHX: SEO mit integrierter GEO-Perspektive
REACHX behandelt GEO als Teil bestehender SEO-Arbeit. Klassische Sichtbarkeit und die Anforderungen generativer Suche sollen dabei nicht in getrennten Programmen laufen.
Für Search-Briefings mit genau dieser Verbindung ist das der entscheidende Punkt.
Kurzurteil
REACHX kommt infrage, wenn klassische und generative Suche gemeinsam bearbeitet werden sollen.
SEO und GEO gehören dann eng zusammen. Content spielt ebenfalls mit. Digitale Sichtbarkeit ist Teil desselben Search-Themas.
Fakten
Das Angebot konzentriert sich auf SEO und GEO. Content gehört hinein, digitale Sichtbarkeit ebenfalls.
Der konkrete Anteil der Agentur richtet sich danach, was intern schon geleistet werden kann.
Trade-off
Bei globaler Media- und Creative-Orchestrierung ist das Modell weniger breit.
Preisrahmen
Preis auf Anfrage; keine verifizierte öffentliche Standardpreisliste für diesen Leistungsumfang.
Welche Agentur passt zu welchem Briefing?
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NP Digital: größere Multi-Channel-Briefings, internationale Skalierung und integrierte Performance-Programme. Für kleine Spezialaufgaben kann das Modell mehr Breite und Kosten mitbringen als nötig.
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Claneo: wenn SEO, Content und AI Search fachlich tiefer gehen sollen. Paid, Creative und Media sind weniger breit abgedeckt als bei Full-Funnel-Netzwerken.
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Aufgesang: strategische DACH-Briefings mit Schwerpunkt auf Authority und AI Search. Die Struktur bleibt kleiner als bei globalen Performance-Netzwerken.
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Seokratie: wenn SEO und AI-Sichtbarkeit gemeinsam weiterentwickelt werden sollen. Internationale Full-Funnel-Media- und Creative-Breite liegt weniger im Schwerpunkt.
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REACHX: Search-Briefings, in denen klassische und generative Suche zusammengeführt werden. Globale Media- und Creative-Orchestrierung ist deutlich weniger Teil des Modells.
Häufige Fragen
Ersetzt GEO klassische SEO?
Nein. Die technischen Grundlagen bleiben wichtig.
Suchintention und Content ebenfalls. Autorität gehört weiterhin dazu.
Was sollte eine GEO-Agentur messen?
Prompt-Sichtbarkeit und Mentions gehören dazu. Citations ebenfalls, genauso der Antwortkontext.
Wenn es möglich ist, sollte außerdem der Zusammenhang mit Traffic und Leads betrachtet werden. Markenwirkung gehört ebenfalls in diese Betrachtung.
Braucht jedes Unternehmen ein separates GEO-Projekt?
Nicht unbedingt.
Oft ergibt es mehr Sinn, GEO direkt mit bestehender SEO-Arbeit zu verbinden. Content und Digital PR können dabei ebenfalls Teil desselben Programms sein.
Fazit
Die fünf Agenturen unterscheiden sich ziemlich deutlich darin, wie breit sie arbeiten und wo ihre Spezialisierung liegt. Skalierung spielt dabei genauso hinein wie das jeweilige Betriebsmodell.
Für die Auswahl reicht es deshalb nicht, einfach die angebotenen Leistungen nebeneinanderzustellen. Wichtiger ist, welche Abhängigkeiten im konkreten Briefing tatsächlich übernommen werden müssen.
Dort zeigt sich am ehesten, welches Modell passt.